Schimmel - Der Feind im Feuchten.
Feuchtigkeit
Feuchtigkeit verschwindet nicht von alleine. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Feuchtigkeit schon irgendwie durch Fugen und Ritzen entweicht. Dazu sind neue und sanierte Häuser zu gut gedämmt.
Lüften
Lüften Sie richtig. Machen Sie die Fenster ganz auf. Dann zieht Wasserdampf ab, aber die Wärme sinkt in den ersten Minuten kaum. Experten empfehlen, benutzte Räume sogar stündlich zu lüften, zumindest aber mehrmals am Tag für vier bis zehn Minuten. Hat eine Wohnung Fenster an verschiedenen Hausseiten, kann man sie »querlüften«.
Fenster öffnen
Auch in der kalten Jahreszeit sollte man die Fenster immer wieder öffnen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn besonders viel Feuchtigkeit im Raum steht: nach dem Duschen und Baden, nach dem Öffnen des Geschirrspülers oder der Waschmaschine. Am besten wiederholt man dann das Lüften nach einer halben Stunde. Wo Wäsche auf der Leine hängt, kommt sogar die ständige Kipplüftung infrage.
Feuchtigkeitsabfuhr
Lüften Sie auch, wenn Sie keine Feuchtigkeit in der Wohnung spüren. Auch ganz normale Wohnräume brauchen ab und zu Frischluft und Feuchtigkeitsabfuhr.
Schlafzimmer
Lüften Sie im Schlafzimmer gleich nach dem Aufstehen. Morgens nach dem Aufstehen ist die Feuchtigkeit noch nicht so stark in Wände und Möbel eingedrungen und kann leicht abgeführt werden.
Möbelstücke vor Heizkörpern
Vermeiden Sie es, Möbelstücke direkt vor Heizkörper zu platzieren, hier staut sich die Luft, und es tritt Feuchtigkeit auf.
Zwischenräume
Lassen Sie zwischen dem Sofa und der Wand möglichst zwei Zentimeter Platz. Hierdurch kann die Luft besser zirkulieren und Feuchtigkeit entweichen.
Pflanzen
Stellen Sie nicht zu viele Pflanzen auf engem Raum. Pflanzen »atmen« und geben dabei ebenfalls Feuchtigkeit in den Raum ab.

